18
12
2007

Nun denn… wieder so eine dieser Komödien. Die sind ja eigentlich soo 1998. Doch da die Gebrüder Farrelly dieses Genre mit There’s Something About Mary quasi mitbegründet haben, ist der Kinogänger (trotz “Dumb & Dumber“) doch gespannt. Dass Ben “Zoolander” Stiller (aka Eddie Cantrow) wieder mit dabei ist, ist ebenfalls vielversprechend. Doch der geübte Filmfreak hat schon viele dieser Komödien erdulden müssen, ob als seichte Videotheks-Konserve oder als unverfänglichen Date-tauglichen Kompromiss (”Planet Terror” eignet sich eher für gefestigte Beziehungen). Und tatsächlich, der abgehärtete Lachmuskel zuckt nur gelegentlich bei The Heartbreak Kid. Gewisse Szenen sind so weit unter der Gürtellinie, dass man wohl lieber wegschaut statt schmunzelt. Die Story kann ebenfalls in weniger als drei Sätzen zusammengefasst werden: Bindungsscheuer Vierziger wird von seinem Vater (Jerry “King of Queens” Stiller) und seinem Kumpel so lange bearbeitet, bis er sich Hals über Kopf in eine Heirat mit der vermeintlichen Traumfrau Lila (Malin Akerman) stürzt. In den Flitterwochen im nahen Mexiko stellt sich die neue Frau als Freak heraus, und Eddie verliebt sich in eine andere…
Der Film ist, naja, ok (also ein ausgedehntes okaayyi). Wer sich so einen Film anschaut, erwartet sowieso nichts anderes. Eine kurzweilige seichte Ben Stiller Komödie und tatsächlich ein schlechtes Remake, welches vor allem durch seine Lustlosigkeit überzeugt. Gelegentliche, abgedreht-bissige Dialoge weitab jeder Handlung geben dem Film eine gewisse Würze. Die gelungene Pointe vermag es jedoch nicht, dem Film aus der Mittelmässigkeit zu verhelfen.
Rating: 



von phm
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Categories : Kritik, Komödie, USA
6
11
2007

Ein seltenes Highlight hat uns heute der Schweizer Sender 3+ beschert, wenngleich wir hier immer noch auf eine dringliche Intervention von Schweiz Tourismus, oder wenigstens, im Falle der Abschaffung dieser Institution, auf eine Intervention von Bundesrat Blocher warten. Obwohl ich gut nachvollziehen kann, dass sich bei der derzeitigen positiven Wirtschaftslage wenig qualifizierte und hübsche junge Frauen ihre Zukunft mit einer Teilnahme an solch einem Debakel verbauen wollen, ist der Anblick dieser Zahnprothesenkandidatinnen Dorfschönheiten einer, der wohl - gelinde gesagt - dem Titel der Sendung spottet. Daran kann auch das moderierende, filmliebhabende und anbetungswürdige Ex-Supermodel nichts ändern. Ich hoffe innigst, dass das Ausland hier, anders als beim Nationalratswahlkampf, weggeschaut hat oder wir können uns alldienstagabendlich das momentan grösste Reputationsrisiko der Schweiz ansehen. Würde mir nicht jeden Tag an der Uni das Gegenteil vorgeführt, müsste ich mir ernsthaft sorgen machen. Dennoch war dies die erheiternste halbe Stunde, die mir ein Schweizer Fernsehsender diese Woche geboten hat. Ich bin RIESIG gespannt, ob es Milicia wiiirklich auf den Catwalk in New York/Paris/London/Milano schafft… und wenn nicht, dann dient die Show sicher als gute Ausgangslage für den Job bei einer 3+ Gameshow.
von phm
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Categories : TV, Komödie, Schweiz, Horror, Wettbewerb
3
09
2007

Der leicht dickliche Loser-Typ Ben (Seth Rogen), der den ganzen Tag eigentlich nicht viel anderes tut als k*ffen und Filme ansehen (weshalb will ich nicht verraten), und die hübsche Alison (Katherine Heigl aus Grey’s Anatomy), die bei einem Fernsehsender arbeitet, schliessen eines Abends beim Clubbing Bekanntschaft. Schliesslich landen die Beiden bei Alison im Bett, inklusive gewaltigem Schreck (wenn ich Katherine Heigl wäre, wäre ich wohl auch erschrocken) am nächsten Morgen. Acht Wochen später muss Alison feststellen, dass sie schwanger ist. Sie entscheidet sich dafür, die Schwangerschaft mit Ben zusammen durchzustehen, womit die Probleme (und der Spass für den Zuschauer) erst richtig beginnen…
Knocked Up (der zu meinem Leidwesen in der ganzen Stadt St.Gallen nur auf Deutsch zu sehen ist) macht Spass. Soweit ich mich erinnern kann, hat bei mir abgesehen von einer einzigen Pointe (als Ben vom Trampolin fällt) jede die beabsichtigte Wirkung erzielt. Bei der guten Gagdichte gab es daher einiges zu lachen (was für eine aktuelle Komödie, besonders mit jungem Zielpublikum, leider keine Selbstverständlichkeit ist), wirkliche Schenkelklopfer halten sich aber in engen Grenzen.
Aus diesem Grund hätte der Film von mir nicht ganz 4.5 Sterne bekommen, aber ich denke, dass der Anblick von Katherine Heigl in beinahe jeder Szene des Films meine Wertung rechtfertigt.
)
Rating: 




Trailer
von unserem Filmig.Freelander.Fabian@stgallen
von Gast
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Categories : Kritik, Kino, Komödie, Hollywood
31
08
2007

Der neuste Streich der Disney-/Pixar-Studios handelt (für Nicht-Gourmets mehr oder weniger nachvollziehbarerweise, für Gern-Esser und Köche vielleicht weniger) von Ratten. Die Hauptfigur Remy lebt mit seiner Verwandschaft irgendwo in Frankreich auf dem Land und isst im Gegensatz zu seiner Familie am liebsten frisches oder frisch gekochtes Essen und würde eigentlich auch sehr gerne kochen. Diese Leidenschaft fürs Kochen kann er als Ratte aber kaum ausleben, weshalb er jeweils die Kochsendung seines Vorbildes Auguste Gusteau (so würde ich als Trickfilmkoch auch heissen wollen!) im Fernsehen bei einer alten Dame verfolgt. Per Zufall verschlägt es ihn danach jedoch in das Pariser Restaurant seines Idols, wo er nun eine Möglichkeit findet sein Talent einzusetzen.
Schon lange nicht mehr hat mir ein Film so uneingeschränkt gut gefallen wie Ratatouille. Die alte Gut-gegen-Böse-Geschichte macht Spass, die Charaktere sind ausgesprochen sympathisch oder angenehm unsympathisch, die visuelle Umsetzung passt (nach dem Film wusste ich nicht, ob ich lieber kochen oder nach Paris fahren wollte) und die Gags sind genau in der richtigen Dichte gesät.
PS: Bin ich der einzige, der sich beim Gesicht des kleinen fiesen Chefkochs an jenes von Dschafar (das waren noch Zeiten) erinnert fühlte?
Rating: 




von Fabian, dem Filmig Freelance Writer!
von Gast
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Categories : filmig
17
08
2007

Als ganz besondere Fans von Uwe Boll (der uns so schöne Klassiker wie: House of the Dead, Alone in the Dark und bald unvermeidlich auch Far Cry beschert hat) verfolgen wir alle Boll-News mit grossem Interesse. So natürlich auch das Spektakel um die Premiere von Bolls neustem Faaaark Filmprojekt Postal. Herr Boll sah sich durch einen eher kritischen Artikel des US-Magazins Wired genötigt, einige sehr direkte Emails an die Redaktion zu senden. Kostprobe? “your review shows me only that you dont understand anything about movies and that you are a untalented wanna bee filmmaker with no balls and no understanding what POSTAL is. you dont see courage because you are nothing. and no go to your mum and fuck her …because she cooks for you now since 30 years ..so she deserves it.”
Jaja, Herr Boll, wie immer sehr diplomatisch. Weiter so, und wir bleiben gespannt auf Far Cry. Nur gut, hat sich Independent und nicht Uwe der Verfilmung von “Warcraft” verschrieben.
von phm
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Categories : USA, B-Movie, Produzent, Regie, Europa
8
08
2007
Vor ziemlich genau einem Jahr wurde der Film zum wohl erfolgreichsten (und lukrativsten!) Computerspiel aller Zeiten, dem MMORPG “World of Warcraft” angekündigt. Von der Blizzcon 07 erwachsen nun neue Details zum Film.
Die WoW Storyline gibt es seit 1994, das Spiel zählt heute 9 Mio Nutzer… dies schürt eine ziemliche Erwartungshaltung, und nicht nur bei den Fans. Hier geht es immerhin um harte Franchise- Millionen den Ruf des ganzen Spiel- Universums. Angesichts von Meilensteinen der Computerspielverfilmung wie DoA, Mortal Combat oder Wing Commander scheint ein behutsames Vorgehen durchaus begründet…
Bislang gibt es noch keine Angaben zum Regisseur, immerhin aber eine Ankündigung dass es sich um einen “real” gespielten Film und nicht um einen reinen Animationsstreifen im Sinne von Final Fantasy (hey das wäre immerhin eine Videospiel-Verfilmung mit IMDB-Rating über 6) handelt. Ebenfalls wurde an der Blizzcon bekannt gegeben, dass der Film etwa ein Jahr vor den Ereignissen in World of Warcraft spielt und grunsätzlich aus der Perspektive der Allianz erzählt wird (immer bei den “good guys”, klar…). Der Film ist laut Metzen noch in der Projektierungs- und Skriptingphase, jedoch ist diese schon weit fortgeschritten. Unklar bleibt, wieviel vom Film die CGI Spezialeffekte ausmachen werden. Angesichts des Genres und den beachtlichen Resultaten, die Legendary Pictures schon mit 300 erreicht hat, wird Warcraft als Film wohl eine Greenscreen- und CGI Orgie. Legendary zielt darauf ab, Warcraft im 2009 in die Kinos zu bringen… wir hoffen dies gilt auch für Europa! Oder dann zeigt uns wenigstens die “beta”.
von phm
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Categories : Hype, USA, Animation, internet, Hollywood, Action
7
08
2007

Was passiert, wenn man Robert Rodriguez (Sin City, Once Upon a Time in Mexico, Desperado) für einen Trash-Slasher engagiert?
Frei nach den Worten des Regisseurs diesen Sonntag am Filmfestival in Locarno: “Locarno ist ja bekannt für sein intellektuelles Publikum und die Auswahl an anspruchsvollen Filmen. Leider ist dies keiner”. Und das stimmt… denn das primäre Ziel ist Action und Unterhaltung. Und davon bietet Planet Terror Unmengen. Noch viel stärker als bei “Death Proof” kann sich hier Rodriguez aus dem Fundus der Trash- und Horrormovies der 70er bedienen. Und er tut dies mit vollen Händen. Story: Inexistent bis nebensächlich. Unterhaltungswert: Riesig. Wenn sich Bruce Willis für eine solche Nebenrolle engagieren lässt, sagt dies zwar noch lange nichts über die Qualität des Films aus, zeigt aber ungefähr das Kampfgewicht dieses Trash-Findlings auf. Schon die “Trailer” mit Danny “Machete” Trejo sind ein Hochgenuss, darauf folgt ein schräger (und blutiger!) Streifen, welcher Elemente von Texas Chainsaw Massacre, Commando, Mad Max, Saw, Army of Darkness, Outbreak, Softpornos, Ärzteserien und unzähligen Zombie-Slashern zu einem herausragenden Horror- und Action (Molotov-) Cocktail vermengt. Der Film ist eine Rache für den wohl anspruchsvolleren, aber auch laueren “chick flick” von Tarantino. Denn hier kommen vor allem Männer voll auf ihre Kosten, wie Sin City bietet auch Planet Terror eine gute Portion roher Gewalt und viel “Chicks with Guns”. Schauspielerisch kann vor allem Freddy Rodriguez als El Wray beweisen, dass er das Zeugs zum Actionheld hat. Nebenrollen: Unzählige geniale, am wenigsten überzeugend leider Naveen Andrews (Lost) ausgerechnet als “Wissenschaftler / Businessman” und natürlich Quentin Tarantino mit der opulentesten, wohl aber auch schlechtesten Nebenrolle bisher, die wohl auch seinem Ego entspricht. Die Stilelemente von Death Proof und Planet Terror sind unter dem Label Grindhouse dieselben: Auch Planet Terror wartet mit “Verschneidern”, übertriebenen Bildverfälschungen und sogar einer fehlenden Filmrolle auf, um die nötige 70er Patina zu verleihen. Doch hier wirkt es weniger gekünstelt und wird mit mehr Humor angewandt. Und auch in diesem Film kommen Conaisseurs nicht zu kurz: beispielsweise spielt das Radio eine “Jungle Julia” Retrospektive. Wer es sich vorstellen kann, einen Film mit viel sinnloser Gewalt, Texanern, Lesben, einbeinigen maschinengewehrbewaffneten Go-Go-Girls, Zombies und Ärzten zu geniessen: Der Film ist schon fast Pflicht. Alle andern sollten wohl einen weiten Bogen schlagen.
Rating: 



von phm
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Categories : Hype, USA, Splatter, B-Movie, Action, Horror
20
07
2007

In der Nacht auf Heute wurden die Emmy Nominationen bekannt gegeben:
Outstanding Comedy Series
Nominees:
“Entourage” (2004)
“The Office” (2005)
“30 Rock” (2006)
“Two and a Half Men” (2003)
“Ugly Betty” (2006)
Outstanding Drama Series
Nominees:
“Boston Legal” (2004)
“Grey’s Anatomy” (2005)
“Heroes” (2006/II)
“House M.D.” (2004)
“The Sopranos” (1999)
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von poeti
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Categories : filmig
19
07
2007

Vor ziemlich genau 3 Jahren (dem 18. Juli 2004) wurde die erste Staffel Entourage ausgestrahlt. Doch bis jetzt hat sich im deutschsprachigen Raum kein einziger Sender gefunden, der die Serie zeigen will! Entourage ist das Despreate Housewives der Sex and the City-Sendungen für Männer… Die Serie geht mittlerweile in die vierte Staffel und feiert in den USA beachtliche Erfolge. Wir fordern die sofortige Ausstrahlung aller 4 Staffeln!
von phm
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Categories : TV, Serien, USA, Hollywood
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